Über dieses Blog

mother and child© Jaimie Duplass – Fotolia.com

Die Ursache für die statistisch hohe Anzahl an armen Alleinerziehenden ist die Tatsache, dass diese Frauen alleinerziehend sind. Wir dürfen Alleinerziehende nicht mehr als Heldinnen des Alltags ehren. Sie haben entweder unverantwortliche Entscheidungen in ihrem Leben getroffen oder haben Pech in ihrem Leben gehabt (Mann hat sie verlassen oder ist gestorben). Sie leben ein Modell, mit dem sie sich selbst und ihren Kindern schaden. Sie sind als Alleinerziehende zu bedauern, nicht zu bewundern. Ihre Kinder haben keine Väter, was besonders die Entwicklung der Jungen erheblich erschwert. Sie zerreißen sich zwischen Job und Kind und könne dabei entweder beidem, Job und Kind, oder einem von beiden nicht gerecht werden. Sie sind unzufrieden, weil sie im Job weiter kommen könnten, hätten sie kein Kind oder weil sie sich mehr um ihr Kind kümmern könnten, hätten sie keinen Job. Sie geben außerdem dieses falsche Familienmodell und das eigene Rollenvorbild automatisch als Vorbild an ihre Kinder weiter.

Die Autorin dieses Blogs ist weiblich, 40 Jahre alt, hat einen 16-jährigen Sohn und ist seit 16 Jahren alleinerziehend.

 Mit 40 Jahren ist sie nun (wie sie vermutet) in der „Midlife-Crisis“ und blickt auf ihre ersten 40 Lebensjahre zurück. Ihr größter Fehler war und ist, dass sie alleinerziehend ist. Mit 39/40 Jahren hat sie endgültig erkannt, dass sie einer feministischen Ideologie mit Herz und Seele auf den Leim gegangen war. Mit diesem Blog möchte sie über ihre Irrtümer, das dahinterstehende (falsche) Menschenbild berichten, und darüber, wie die Welt und das Leben wirklich funktionieren.

Sie wird über Vergangenes und Aktuelles berichten.

Sie ist 100% gegen Abtreibungen (im amerkanischen Sprachraum ist sie „pro-life“), hat schon immer an Gott geglaubt aber in den letzten Jahren zum spezifisch christlichen Glauben gefunden.

Sie liebt ihren Sohn, das Leben, und alles, was sie geschafft und aufgebaut hat.

Das Blog ist allen gewidmet, die in Gefahr sind, die Fehler der Autorin zu wiederholen, weil sie in der gleichen Ideologie erzogen wurden und deren Prämissen glauben. Und es ist allen gewidmet, die dagegen angehen: mutig gegen den Mainstream schwimmen.

32 Antworten to “Über dieses Blog”

  1. Ruth Says:

    Hallo, liebe Autorin,
    ich finde Dein Blog sehr interessant.
    Ich bin ebenfalls Christ.
    „Im Prinzip“ hast Du recht, aber…..das Leben ist nicht so schwarz-weiss.
    Ich bin 55 Jahre alt, habe 7 Kinder und 6 Enkel. Ich war von Anfang an Familienfrau und das von ganzem Herzen. Zwei meiner Söhne waren mehrmals wegen Gewaltdelikten vor Gericht.
    Ich war und bin verheiratet,lebe aber seit 1 1/2 Jahren getrennt. Mein Mann leidet an einer Geisteskrankheit, die offensichtlich wurde, als ich mit dem 7. Kind schwanger war. Ich habe mich oft gefragt, ob ich meine Kinder nicht besser allein erzogen hätte. Ich weiss es nicht. Wahrscheinlich wäre es gar nicht gegangen, schon aus wirtschaftlichen Gründen. Sicher habe ich den falschen Mann geheiratet, war ich auch naiv und dumm – allerdings ganz und gar nicht feministisch. Ich sage das nur, um es ein bisschen zu relativieren, wie das „Leben wirklich funktioniert“.
    Du kannst diesen Kommentar gerne löschen, wenn Du ihn gelesen hast.

  2. alleinerziehende Says:

    Hallo Ruth,

    nein, den Kommentar lasse ich gerne stehen – danke!

    Du sagst: „Ich sage das nur, um es ein bisschen zu relativieren, wie das “Leben wirklich funktioniert”.“

    Ich will mir diesem Blog nicht die Familie als immer-funktionierendes Allheilmittel verherrlichen. Das wäre naiv. Es gibt Alleinerziehende, die keine Probleme mit ihren vaterlosen Kindern haben und Mama-Papa-Kind-Familien, die nicht funktionieren: wo zwar ein Vater (bzw. Mutter) körperlich vorhanden ist, aber doch innerlich irgendwie ‚abwesend‘ (bei starken Depressionen ist das vermutlich so). Es gibt Familien, da ist das Verhältnis der Eheleute so zerrüttet, dass dieser Zustand für die Kinder schlimmer ist, als würden Mutter und Vater getrennt leben.

    Die Welt ist kunterbunt, wenn man sich auf Einzelfälle konzentriert.

    Ich sehe diese Einzelfälle aber als Abweichungen von dem Modell, das dem Menschen am meisten entspricht und am ehesten funktionieren kann: die Familie im klassischen Sinn (1 Vater, 1 Mutter, Kind(er)).

    Ich denke auch nicht, dass der Feminismus und fehlende Väter die Erklärung für alles Unglück und für alle Fehler sind. Aber ich denke, dass sie die Ursache für das Leid von vielen Menschen sind, weil ein feministisches Menschenbild den Menschen betrügt, und das merkt der Mensch erst, wenn er vor dem Scherbenhaufen seines feministisch orientierten Lebensmodells steht.

    Und das betrifft nicht nur einzelne Ausnahmefälle, sondern dieses feministische Weltbild und das damit verbundene Fallenlassen der klassischen Familie als Urzelle der Gesellschaft lenkt die Gesellschaft insgesamt in eine falsche Richtung. Der Trend geht in die falsche Richtung, die Menschen machen sich etwas vor, verteidigen Lebensentwürfe, die verallgemeinert gesagt nicht funktionieren können, weil sie dem Menschen nicht entsprechen.

  3. Ruth Says:

    Ja, das sehe ich auch so! Und ich finde Deine Stellungnahmen auch sehr mutig und ehrlich. Es wäre schön, wenn sie irgendwem nützten, bevor er irreversible Fehler macht!
    Und für uns, die wir nichts rückgängig machen können, gibt es Gnade.

  4. alleinerziehende Says:

    Ja, das hoffe ich. Aber ich glaube, die Gnade erspart einem den Schmerz der Selbsterkenntnis nicht. (Weder jetzt noch nach dem Tod)

    Danke für Deine Ermutigung!

  5. Katrin Says:

    Liebe Alleinerziehende, du tust mir leid. Und weißt du warum? Weil du dich selbst, dein Leben und deinen Wert so runtermachst. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Kind dann glücklich heranwachsen kann, wenn es zufriedene „Erziehungsberechtigte“ hat, welche, die mit sich und ihrer Situation im Reinen sind, die nicht über die eigene Situation und das eigene Leben – wie es nun mal im Moment ist – herziehen. Denn wir leben auch im Augenblick (nicht im tollen Ehemann den wir uns für die Zukunft vielleicht doch noch angeln können, um unsere Fehler wieder gut zu machen). Unsere Kinder leben von unserem heutigen Verständnis, von unserer heutigen Ausgeglichenheit… Was ist genau dein Fehler? Deinen Sohn gezeugt zu haben? Diese Aussage halte ich für das Schlimmste was man tun kann (sorry), denn er ist genau dieser Mensch geworden, weil er genau zu diesem Zeitpunkt mit diesem Mann gezeugt worden ist und der wollte nun mal nicht dein Ehemann sein. Du sagst damit indirekt dein Sohn ist ein Fehler. Und sowas seinem Kind oder auch nur über sein Kind zu sagen finde ich nicht nur unchristlich sondern auch viel schlimmer als alles andere. Du weißt es sicher bereits, ich bin auch alleinerziehend. Ich werde in ein paar Monaten 38, ich bin nicht auf der dringenden Suche nach einem Mann, der Vater meines Sohnes war psychisch krank – oh ja ich hatte „Verkehr“ ohne Ehe, das war naiv und dumm und auch wiederum nicht, weil es sonst meinen Sohn nicht gäbe, der ein wunderbarer Mensch ist. Ich kenne viele erwachsene Menschen, die in einem „ach so schadhaften, furchtbaren Modell“ aufgewachsen sind und wunderbare Menschen sind, die ihre Freunde und auch teilweise „vollständigen“ Familien glücklich machen. Es gibt auch einige sehr berühmte Künstler, die wichtig sind für unsere Gesellschaft und auch nicht unglücklich wirken (z.B. Andreas Dresen der Filmemacher). Ich finde es interessant, wie wir Mütter immer einen „Sündenbock“ dafür finden, wenn unsere Kinder nicht so sind, wie wir sie uns wünschen. Vielleicht wäre es an der Zeit einfach mal inne zu halten, aufzuhören dich über dein „verkorkstes“ Leben zu beschweren, deinen Sohn anzuschauen, richtig anzuschauen und sorry „die Ärmel hochzukrämpeln“, nicht um zu „büßen“, sondern um zu leben, im Jetzt und nicht in der Verbitterung. Damit würdest du mehr helfen – zumindest deinem Sohn. Herzlich Katrin

  6. alleinerziehende Says:

    Hallo Katrin,
    kritische Selbstreflektion ist nicht das Gleiche wie ’sich runtermachen‘, ‚jammern‘ oder ‚verbittert sein‘ 😉 und über meine Liebe zu meinem Sohn musst Du Dir keine Sorgen machen ;-))
    Du schreibst: „ich hatte „Verkehr“ ohne Ehe, das war naiv und dumm und auch wiederum nicht, weil es sonst meinen Sohn nicht gäbe, der ein wunderbarer Mensch ist“
    Das eine schließt das andere nicht aus: dass Du etwas falsch gemacht hast bedeutet in keiner Weise, dass Dein Sohn weniger wünschenswert, weniger wunderbar wäre oder dass Du ihn weniger liebtest.
    Ebenso schreibst Du „Du sagst damit indirekt dein Sohn ist ein Fehler“. Nicht mein Sohn, sondern mein Handeln und mein damaliges Denken war ein Fehler, und zwar ein großer Fehler. Bezahlt hat das zum größten Teil mein Sohn, was mir wahnsinnig leid tut und mir die Augen geöffnet hat.
    Letzteres wünsche ich auch allen anderen Alleinerziehenden und der Gesellschaft.

  7. Katrin Says:

    Sorry, aber das verstehe ich nicht: wenn du sagst dein Handeln also das Zeugen deines Sohnes war ein großer Fehler aber dein Sohn nicht, wie kann das sein, da er ohne dieses Zeugen ja nicht wäre?
    Was war dein falsches Denken genau? Dass Alleinerziehen eine Alternative ist? Was wäre die andere Konsequenz denn gewesen? Was bedeutet Antialleinerziehende für dich denn? Ich meine man kann Antihundesteuer sein und man will die Hundesteuer abschaffen oder AntihartzIV und man will dieses abschaffen. Was willst du abschaffen? Dich und mich und alle Alleinerziehenden? Oder uns zwangsverheiraten? Oder eine Gesellschaft in der alle heiraten müssen? *grübel*

  8. Ruth Says:

    Na Katrin, wenn Du Deinen Argumentationsgang mal konsequent weiterführst, wäre sogar eine Vergewaltigung „richtig“, wenn dabei ein geliebtes Kind entsteht? Das Kind ist niemals die moralische Rechtfertigung des Zeugungsaktes.

  9. alleinerziehende Says:

    So ist es. Genauso müsste Katrin sagen, dass Nazideutschland mit allen Folgen richtig war, denn sonst hätten sich auf Grund eines anderen Geschichtsverlaufs ihre (Groß-)Eltern nicht kennengelernt und es gäbe Katrin nicht …

    Was ich will:

    1. Ich will gegen die Naivität a) bzgl. Alleinerziehen und die Folgen und b) bzgl. Gender-Mainstreaming anschreiben.
    Ich meine, dass ich mit meinem Blog ein Tabu breche. Mir persönlich hätte es sehr gut getan, wenn ich vor 20 Jahren Texte wie die Texte in diesem Blog in Ruhe gelesen hätte. Ich hoffe, dass Frauen und Männer, die heute ähnlich naiv sind wie ich es damals war, hierher finden.
    2. Ich will den Konservatismus, der seine Werte von einem biblisch-christlichen Menschenbild ableitet, stärken. Leider hat die Fr.-von-der-Leyen-CDU diesen bereits fast aufgegeben. Dagegen schreibe ich an.

    Und ich will (entgegen Deiner Annahme) niemanden zu irgendetwas zwingen. Das Blog hier allein wird sowieso keinen Menschen überzeugen, denn seine Einstellungen und Meinungen zu ändern ist ein langer Prozess, auf dem Informationen, Diskussionen usw. nur kleine Bausteine sind, die – vielleicht – erst viel, viel später, nach vielerlei eigenen Erfahrungen zu einer langsamen inneren Wandlung führen. Diese Wandlung ist ja auch eine Änderung der Denkgewohnheiten, eine neue Perspektive, die erst geübt werden will. Ich sehe den Menschen diesbzgl. wie einen riesengroßen Dampfer, der für eine innere Wendung einen langen Weg braucht und wie ein Dampfer nur sehr schwerfällig und laaaangsam in die Kurve geht.

    Ich denke aber, dass schließlich eine konservative Einstellung notwendigerweise zu anderem Handeln führt. Z.B. dazu, dass – ich sags jetzt mal krass – frau nicht mehr in der Welt herumvögelt. Dass sie sich einen Partner sehr genau aussucht und sich nicht mehr zum Opfer jeder Verliebtheit macht, dass sie die Ehe als ein sehr hohes Gut betrachtet, in das sie unter keinen Umständen hineinfunkt (z.B. wenn sie sich in einen verheirateten Mann in Ehekrise verliebt), dass sie sich klar ist, dass es einen großen Unterschied macht, ob sie mit ihrem Freund zusammenlebt oder ob sie mit ihm verheiratet ist usw…

  10. Katrin Says:

    Ich denke du hast recht, wir werden uns wohl niemals verstehen. Ich finde die Vergleiche echt daneben. Sex ohne Verheiratet zu sein – also freiwillig zwischen zwei Erwachsenen – und Vergewaltigung sind für mich nun mal zwei paar Stiefel. (Mich hätte es auch ohne Nazideutschland gegeben im Übrigen). Aber vielleicht ist das gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass ich es nicht bereue meinen Sohn gezeugt zu haben, dass ich es nicht bereue alleinerziehend zu sein, ich genieße es Mutter zu sein, ich komme ganz gut allein klar und mein Sohn hat ein stabiles, freundliches Umfeld (trotzdem, ja!). Ich habe nicht das Gefühl „herumgevögelt“ zu haben, dass ich irgendeine Art von Opfer war. Ich hatte freiwillig Sex, (der war nebenher gesagt nicht schlecht) und ich liebe die Folge davon meine Sohn. Also ich sehe wirklich keinen Grund mich zu beschweren. Ich möchte die Geschichte nicht zurückdrehen, es ist meine, sie trägt dazu bei, dass ich ich bin und das will ich gar nicht ändern. Heute möchte ich allerdings eine Beziehung anders angehen falls es sich mal wieder ergeben sollte, auch aus Verantwortung meinem Sohn gegenüber (das sind meine Werte, ja), auch für mich würde ich was Stabileres suchen, was „Echteres“ – der Trauschein ist mir dabei aber nicht wichtig. Ein verheirateter Mann kommt für mich auch nicht in Frage (außer er wäre schon geschieden und wirklich echt getrennt und zwar schon eine ganze Weile). Ich bin nicht konservativ, ich bin für die Emanzipation von Männern und Frauen (nein, das heißt nicht ohne Werte). Ich weiß ja nicht, ob du einer Kirche angehörst, aber meine Kusine (auch sehr konservativ geworden und nicht immer gewesen) ist in der freien evang. Gemeinde und ht dort ihren Mann kennen gelernt mit dem sie sehr glücklich ist. Ich wünsche dir alles, alles Gute und „peace of mind“

  11. alleinerziehende Says:

    Danke Katrin, das wünsche ich Dir auch ! 🙂

  12. Nicole Says:

    Hallo alleinerziehende,

    steht viel Interessantes in Deinem Blog. Ich bin auch der Meinung, dass wir hier uns und unseren Kindern schaden, aber nicht durch Alleinerziehend oder nicht alleinerziehend, sondern dadurch dass wir isoliert sind mit unseren Kindern.
    „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Demnach können Kinder von Alleinerziehenden mit vielfältigen wertvollen Kontakten zu Erwachsenen mit Sicherheit glücklicher sein, als z. B. Kinder, die beide Eltern haben, wo es aber evtl. an Zuwendung mangelt und/oder an weiteren Kontakten zu Erwachsenen im sozialen Umfeld.

    Ich hatte das Gefühl, dass Du Dir und anderen nicht vergibst für unkluge Entscheidungen im Leben. Vergib Dir doch.

    Du wirst Dummheiten machen,
    aber tue sie mit Begeisterung.
    Colette

    Alles Gute!!
    Nicole

  13. Alleinerziehende Says:

    Hallo liebe Nicole,

    danke für Deinen Kommentar!
    Es ist merkwürdig, ich habe festgestellt, die meisten Menschen, denen man frank und frei erklärt, dass man findet, man habe einen großen Fehler gemacht, möchte einem das ausreden: du hast es nicht besser gewusst, damals – oder: weil du dich damals so entschieden hast war das auch richtig so und letztendlich wird auch etwas Gutes dabei herauskommen … usw … die allermeisten Menschen behaupten, sie bereuen nichts in ihrem Leben.

    Ich selbst habe eigentlich gar kein Problem damit, zu finden, dass ich einen Fehler gemacht habe: eine Fehler, und nicht eine auf Umwegen ‚doch richtige Entscheidung‘ oder ‚damals war das so aber richtig‘. Ich bin weder verbittert, noch bereitet mir das schlaflose Nächte. Ich würde mir etwas vormachen wenn ich mir einredete, nichts in meinem Leben zu bereuen.

    Über einen meiner schweren Fehlentscheidungen im Leben – Alleinerziehende zu sein – schreibe ich, weil ich finde, dass man aus Fehlern anderer Leute lernen kann. So können andere Leute aus meinem Fehlern lernen. Außderdem schreibe ich gegen die Political Correctness an.

    Ich würde sogar sagen, ich wäre längst nicht ein so ausgeglichener und glücklicher Mensch, wenn ich mir nicht erlauben würde vor mir selbst zuzugeben, dass ich schwere Fehler gemacht habe in meinem Leben.
    Vergeben kann ich mir nicht selbst, das können a) nur die Menschen, denen ich geschadet habe und b) Gott. Und ich glaube auch, Gott wendet vieles zum Guten, die Voraussetzung ist aber, dass man seine Fehler bereut. Das ist auch ein Prozess des Reifens.

  14. Lori Says:

    Ich habe hier mal ein bischen drueber gelesen und muss sagen, dass ich es sehr interessant, krass und auch irgentwie schade finde. Vor allem wie intelligente frauen sich unter bestimmten umstaenden in die konservative, religioese ecke fluechten. Ich selbst bin alleinerziehend, habe mein Kind mit meinem Mann (ganz christlich verheiratet) gezeugt und er ist verstorben- was soll ich deinen wertvorstellungen nach jetzt machen?

  15. alleinerziehende Says:

    Liebe Lori, erstmal – es tut mir sehr leid dass Dein Mann gestorben ist. Schrecklich!

    Wenn du dieses Blog genauer liest, merkst Du, dass Du überhaupt nicht gemeint bist mit meinen Texten. Denn du bist nicht selbstverschuldet in die Situation geraten.
    (siehe z.B. mein Kommentar oben: https://antialleinerziehende.wordpress.com/about/#comment-263)

    Was du jetzt machen sollst? Stark für Dein Kind sein. Trauern. Nicht aufgeben.

    Vielleicht triffst Du eines Tages wieder einen Mann, dann ist es ein neues, anderes Leben. Sicher unvorstellbar jetzt.

    Viel Glück und Gottest Beistand wünsche ich Dir.

  16. Doreen Düring Says:

    Die verrückten Äußerungen in diesem Blog haben mich den ganzen Tag nicht losgelassen. Es ist eine Schande, zu behaupten, dass Alleinerziehende ein Modell leben, dass der Gesellschaft schadet. Dass sie Fehlentscheidungen getroffen haben und nicht als Helden des Alltags oder der Gesellschaft bezeichnet werden dürfen.
    Bei Sätzen wie: Das Kind ist niemals die moralische Rechtfertigung des Zeugungsaktes. krieg ich das kalte Grausen. Aber ich bin ja auch nicht katholisch.
    Ich bin alleinerziehend, ich habe Fehlentscheidungen getroffen, aber wer trifft die nicht?
    Wieviele Kinder wachsen in Verhältnissen auf, die letztendlich der Gesellschaft schaden?? Ist das Vorhandensein von Mutter und Vater, bzw. deren Zusammensein ein Garant für gesunde, glückliche Kinder? Können Kinder von Alleinerziehenden zwangsläufig nicht glücklich sein?
    Und hat es eigentlich einen Grund, dass dieser schreckliche Blog seit langer Zeit nicht mehr aktualisiert worden ist??

  17. juki Says:

    an anderer stelle war ich schockiert von der engstirnigen verurteilung die dir gegenüber ausgesprochen war…
    hier bleibt mir wieder der mund offen bei solch unüberlegten (auch wenn natürlich klar ist, dass du dir gedanken gemacht hast, so bin ich mir doch sicher, dass jeder vernunftbegabte mensch, der vor allem sein eigenes verhalten ernsthaft reflektieren kann und sich dabei nicht, wie es anscheinend bei dir der fall ist, von hausgemachten ängsten einengen lässt sondern eben auch diese als solche erkennt, bemerkt, dass hier ein persönlicher kampf öffentliche anerkennung sucht), für mich wirklich grauenhaften gedanken, die ebenso vorschnell verurteilen.
    ich wüsste gerne, wie weit dein tatsächliches handeln, von dem durch diesen blog geweckten eindruck, abweicht.

  18. juki Says:

    *wurde

  19. alleinerziehende Says:

    @juki
    Hallo Juki, danke für deine Kommentare 🙂
    Meine Aussagen oben sind provokativ formuliert und dadurch vielleicht auch missverständlich. Ich sage nicht, dass Alleinerziehende böse Menschen sind. Natürlich ist es stark, wenn eine Frau (oder ein Mann) ein Kind alleine großzieht. Es kostet viel Kraft und viele Opfer. Ich würde auch jederzeit eine alleinerziehende Freundin unterstützen. Ich meine aber, dass viele Alleinerziehende und die Gesellschaft einem großen Irrtum unterliegt, wenn sie denken, dass das Aufwachsen ohne Vater kein (oder kein großes) Problem darstellt. Die Akzeptanz und Selbstverständlichkeit des Modells „Alleinerziehen“ ist es, die ein irrtümliches Menschenbild voraussetzt. Das schadet den Kindern und in der Folge auch der Gesellschaft. Die Lösung für die kurz- und langfristigen Probleme von Alleinerziehenden sowie für deren Kinder besteht darin, dass sie die Mütter das Modell „Alleinerziehen“ aufgeben, einen Mann suchen und heiraten 🙂
    Wie man auch an einigen Kommentaren in diesem Blog sieht, darf man die Meinung, dass „Alleinerziehen“ ein schlechtes Lebensmodell, das den Kindern und der Gesellschaft schadet, nicht vertreten. Toleranz bedeutet bei uns: alles ist gut. Dagegen schreibe ich an.

  20. alleinerziehende Says:

    @Doreen Düring
    Danke auch für Deinen Kommentar.
    Dieses schreckliche Blog 😉 (freut mich übrigens, dass du es trotzdem liest) wird von mir nicht mehr updated, weil ich furchtbar viel gearbeitet habe in den letzten Jahren und mein Sohn mittlerweise 20 Jahre alt ist und sein eigenes Leben lebt… Das Thema ist für mich in meinem persönlichen Leben im Moment im Hintergrund und ich nehme mir nicht die Zeit, Ideen für neue Artikel auszuarbeiten.

  21. Neo Logismus Says:

    Es tut mir sehr leid für Dich, dass da bei euch so viel derart schief gegangen ist und ich bin geschockt, welch Verbitterung in so manchem Eintrag steckt. Dennoch fehlt mir das Verständnis, jeder Frau ein Fehlverhalten zu unterstellen, die ein uneheliches Kind gezeugt hat und nun ihr bestes gibt, dieses Kind zu versorgen, ja diese nahezu als unbedachtes Flittchen zu deklarieren. Wie kann man die Ehe als einzige familienfreundliche Institution bezeichnen? Lieber einen Mann der nie zu Hause ist und Geld heimbringt, damit man das Heimchen am Herd sein kann, während der Holde sich mit Huren vergnügt? Wäre das Dein Traum gewesen? Für Dich war es nicht schimm, dass Dein Papa so selten da war. Aber für Deine Mama? Warum wurde Dir die Schulausbildung ermöglicht, sogar mit Studium? Apfelstrudel backen, Putzen und Hemden bügeln waren sicher keine Inhalte im Lehrplan…

    Ich bin sehr froh, dass Du Dir keine Zeit für neue Artikel nimmst. Noch mehr würde ich mich allerdings freuen, wenn Du dies destruktive Zeug aus dem Netz nehmen würdest,

  22. alleinerziehende Says:

    Hallo Neo Logismus, danke für Deinen Kommentar 🙂 Zur Antwort möchte ich auf meinen Kommentar vom 5. Oktober 2009 um 07:56 hinweisen, war ne Antwort an Katrin (einfach hochscrollen, es ist der sechste Kommentar von oben).
    Destruktiv ist dieser Blog keineswegs, – ich hoffe, anderen Frauen damit ein Stück der fehlgeleiteten Naivität bzgl. Mann/Frau und Elternsein zu nehmen mit der ich auch selbst ins (Erwachsenen-)Leben gestartet bin.

  23. anonym Says:

    Und was, wenn der Ehemann vor der Geburt des Kindes gestorben ist? Was soll man dann, deiner Meinung nach, tun?
    Ich bin selber alleinerziehend und GESCHOCKT sowas von einer anderen Alleinerziehenden zu hören! Ich bin durch die Trennung von meinem Mann zum Glauben gekommen und ja, sicher ist alleinerziehend zu sein nicht das Beste für das Kind, aber lieber „vaterlos“ sein als mit einem alkoholkranken Vater, oder?

  24. alleinerziehende Says:

    Hallo anonym, es ist tragisch, wenn der Ehemann vor der Geburt des Kindes gestorben ist. Was man dann meiner Meinung nach tun soll, fragst du. Ich glaube, das einzige, was man tun kann ist, zu trauern, später zu sehen, ob man einen neuen Mann findet, und wenn nicht, das beste aus der Situation zu machen was man kann.

    Dann sagst du, du seist geschockt, sowas von einer anderen Alleinerziehende zu hören. Meine Frage: was konkret meinst du mit „sowas“? Ich habe den Eindruck, du hast das Blog gar nicht in Ruhe durchgelesen. Ich spreche nur etwas aus, was sehr viele Alleinerziehende und die politisch korrekte Gesellschaft nicht hören will: nämlich dass es für Kinder von großem Schaden sein kann, ohne einen Vater aufzuwachsen. Dafür bringe ich viele Argumente, Beobachtungen, Beispiele. Ich komme zu dem Schluss, dass dieses Lebensmodell auf keinen Fall zum Normalfall werden darf. Eine alleinerziehende Mutter mit Kind ist KEINE Familie („Einelternfamilie“ – was für ein Quatsch, ich habe da leider mal dran geglaubt) sondern ein trauriger, bemitleidenswerter Zustand der Not: für das Kind und für die Mutter.

    Zu Deiner letzten Frage: „lieber ‚vaterlos‘ sein als mit einem alkoholkranken Vater, oder?“ – Ja, da bin ich Deiner Meinung.

    Herzlicher Gruß und alles Gute Dir und Deinem Kind! Ich wünsche Euch, dass ihr bald einen lieben, treuen Mann findet, und dass Dein Kind noch mindestens ein Geschwister bekommt 🙂

  25. Sam Says:

    Unfassbar, dass eine Alleinerziehende einen Blog ins Leben ruft der “ Anti-Alleinerziehenden-Blog“ heisst. Ich schliesse mich den vielen vorhergegangen Kommentaren an. Wir Alleinerziehende sollten uns unterstützen und Verständnis füreinander haben und nicht auch noch untereinander einen „Stempel“ aufdrücken.Als hätte man nicht schon genug mit Vorurteilen zu kämpfen. Ich bin alleinerziehend und ich stehe zu der Entscheidung mich getrennt zu haben, weil auch ICH ein Recht darauf habe glücklich zu sein. Dass wir Alleinerziehenden uns den Arsch auf reissen um unseren Kindern alles zu ermöglichen und es ihnen an nichts fehlen zu lassen muss ich hier ja wohl kaum erwähnen. Und dafür sind wir sehr wohl HELDINNEN. Jede auf ihre Weise.An manchen Tagen mehr und an manchen weniger. That´s fucking life!

  26. Alleinerziehende Says:

    Hallo liebe Sam, natürlich sollen wir uns keine Stempel aufdrücken, sondern uns unterstützen. Genau dafür schreibe ich ja. Nur eben aus einer Perspektive, die Dir offenbar nicht gefällt. Ich glaube, du hast mein Blog missverstanden, vielleicht vor lauter Schock, hier Negatives und deutliche Kritik am Modell „Alleinerziehen“ zu lesen.

  27. Lou Says:

    Hallo,

    ich habe diesen Blog durch Zufall gefunden, als ich „Christ und alleinerziehend“ gegoogelt habe.

    Ich glaube, niemand, der bewusst sein Leben mit Jesus führt, entscheidet sich freiwillig für das Familienmodell alleinerziehend, weil es so schön modern ist und auch der Christ mit der Zeit geht, nicht wahr?!?

    Wir leben in einer schwierigen Zeit, in der Werte wie Stabilität und Achtung voreinander ihren Sinn verlieren, Gottes Regeln nicht viel bedeuten und intakte Familien eher die Ausnahme darstellen. Menschen werden ruckzuck ausgetauscht, im schlimmsten Fall ge-, ver- und mißbraucht und auch unter der fluffig heiligen christlichen Dunstglocke gibt es so etwas wie Scheidungen…….

    Ob die Alleinerziehenden-Konstellation nun durch Scheidung, späte Bekehrung oder wie auch immer zustandegekommen ist, spielt primär nicht mehr wirklich eine Rolle, die Schuldfrage regelt laut Bibel irgendwann der Herr selbst – Fakt ist, ist der Status erst einmal da, wird es schwer in der christlichen Gemeindelandschaft Fuß zu fassen, zumindest wenn man Wert auf eine Gemeinde legt, die den Glauben halbwegs erst nimmt und nicht bei der Etablierung der Ehe für Alle in Freudentaumel ausbrach und regebogenbunte Trauungen anbietet.

    Fakt ist, neben der emotionalen und finanziellen Komponente, dem Spagat zwischen schlecht bezahlten Teilzeitjobs und Fremdbetreuung, Existenznot, dem Wissen, was man ab dem 20. trotz umsichtiger Haushaltsführung aus einem Sack Kartoffeln zaubern kann und die Armut vor den Nachbarn kaschiert, Unterhaltsrückständen und zahlungsunwilligen/abwesenden Vätern ist man als Alleinmama in vielen Gemeinden schlicht und einfach der allerletzte Dreck/die Hure/die Ehebrecherin, die man allenfalls aus Mitleid mit ihrer sündigen Brut freundlich-distanziert duldet und im frommen Kopf der Heiligenscheinträger die wildesten Phantasien von wöchentlich wechselnden Partnern und wilden Orgien herumschwurbeln.

    Fakten, Erfahrungswerte, selbst erlebt – als geschiedene sündige Ehebrecherin, die mit einem blaugeschlagenen Auge, den Kindern und allem, was in einen Minivan passte, aus einer „Ehe vor Gott“ ausbrach und seitdem versucht, unser Leben halbwegs auf die Reihe zu bekommen…..
    Fakt ebenfalls: Von so-called-christians hatte ich keine Hilfe. Null. Nada. Niente. Als ich mit blauem Auge und Baby auf dem Arm nachts vor der Tür unseres nach außen ganz furchtbar frommen Pastors stand und Hilfe suchte, riet man mir, alles zu vergeben, was länger als 5 Minuten her ist und ansonsten brav den Mund zu halten. Das Spielchen habe ich noch 5 Polizeieinsätze lang mitgspielt. Als brave christliche Frau darf man ja nicht gehen. So lauten die Spielregeln.

    Fazit: Macht es uns nicht noch schwerer, als es ohnehin schon ist. Wir Alleinmamas machen die Show nicht freiwillig, aber was bleibt uns übrig? Wir kämpfen, versuchen, Vater, Mutter, Therapeut, Heiler und Harmoniestifter zu sein, dazu kommt die oft grottige finanzielle Situation. Und oft brechen wir zusammen, wenn es niemand sieht….. und wenn unterm Strich der Glaube nicht verloren ging und….. JESUS….. übrigbleibt, an den wir uns klammern…. und uns trotz Wissen um die Gefahr der Ausgrenzung und Ablehnung in eine Gemeinde schleichen und uns schon innerlich damit auseinandergesetzt haben, dass das freundliche Begrüssungslächeln des Emfangsmenschen erkaltet, sobald unsere familiäre Situation offenbar wird……. wäre es wirklich toll, gut und wichtig, wenn man wenigstens in den eigenen Kreisen bzw denen, die ebenfalls Jesus nachfolgen/nachstolpern/ihre Kinder im Glauben erziehen wollen…. zusammensteht und sich gegenseitig stärkt….

    Danke fürs Lesen und sorry für den Galgnhumor.
    Ohne den geht es leider oft in unserem Job nicht.

  28. Alleinerziehende Says:

    Hallo Lou, schlimme Erfahrungen, von welchen du schreibst. Danke für den eindrucksvollen Kommentar.

  29. REKT Says:

    @Doreen Düring Menschen, wie Du sind der Grund warum unsere Gesellschaft moralisch verkommt. Solche Menschen produzieren Nachwuchs, den sie dann mit ihrer ekelhaften Ideologie indoktrinieren. Diese Kinder werden ein genauso miserables führen wie die Mutter. Naja, ist ja nicht schlimm war halt eine Fehlentscheidung, wer trifft die nicht? Ups ich habe ein Kind bekommen. Warum denn? bringt nicht der Storch die Kinder? Naja kann ja mal passieren. Jetzt erstmal den Mann verlassen. Ups das ist ja schwerer als ich dachte. Ein Kind großzuziehen ist ja gar nicht so einfach. BLA BLA BLA Das ist einfach verantwortungslos. Hier geht es um ein menschliches Leben. Wie kann man nur so verantwortungslos sein. Ich finde sowas unmöglich. Wenn Ihr ein Kind bekommt dann bleibt gefälligst zusammen. Das gilt für BEIDE Elternteile. Anonsten hättet ihr euch das vorher überlegen müssen.Selbst wenn ihr euch nicht mögt, bleibt zusammen und ermöglicht dem Kind geistig und körperlich gesund aufzuwachsen.
    Wenn Ihr das durchhaltet, dann würdet ihr vielleicht erkennen, dass ihr doch gemeinsam leben könnt. So viele Menschen wünschen sich einen Partner/Kinder und ihr schmeißt dieses Geschenk einfach weg. Dann sitzt ihr am Ende in eurer Selbsthilfegruppe und jammert euch die Ohren voll wie ungerecht und grausam die Welt doch ist. Ihr seid selber grausam, ihr seht es nur nicht. Ihr habt kein Respekt für menschliches Leben. Tschüss!

  30. Lou Says:

    @ Rekt
    Dein Kommentar liest sich wie der aufgestaute Frust einer (alleinstehenden?) Dame, die bei Waschmittelwerbefamilien feuchte Augen bekommt, weilˋs mit dem Mann, der Familie oder generell mit dem fruchtbaren Schoss nicht geklappt hat.
    Ich wünsche dir in deinem ganzen Hass und Frust, endlich mal in der Realität anzukommen – nicht jede Alleinerziehende ist Prototyp RTL 2,viele von uns wissen sogar, wie eine Uni von innen aussieht, haben Jobs, tolle Kinder und vegetieren so gar nicht armselig vor sich hin.
    Und vor allem haben die meisten von uns eins – eine Geschichte, ein Schicksal.
    Manche sind gewaltgeprägten Ehen entflohen, manche wurden verlassen – auch in frommen Kreisen mit guten Absichten passieren schlimme, unvorhersehbare Dinge und auch fromme Männer gehen heutzutage weg und suchen ihr Glück an falschen Orten. Von den Unfrommen mal ganz zu schweigen. Und dann?
    Mit Kabelbindern an Haus und Frau fesseln ist irgendwie auch eine doofe Idee, findest du nicht?
    Wenn dir die armen Sprösslinge alleinerziehender Monstermamas so unfassbar leid tun, dann engagiere dich doch für die, die es tatsächlich hart trifft – sei Tagesmutter, biete Nachhilfe an, Klavierunterricht, whatever.. oder gehe in die Kommunalpolitik und setze dich für bessere Bildungsschancen ein. Solange es nicht für Abtreibung ist, passt es schon…
    Aber diesen Tenor lässt du bitte stecken…..
    Viele Grüße von Lou, die ihr miserables Leben jetzt weiterführt – ganz unfrustriert. Nur das trübe Wetter nervt ein wenig….

  31. REKT Says:

    Ich habe kein Problem mit Frauen, die durch den Tod ihres Mannes oder durch Gewalt, wie es bei Dir der Fall war, alleinerziehend werden. Es ist nur so, dass das nicht der Regelfall ist. Ich habe letztenst eine Statistik gesehen in der es hieß dass die Anzahl der Scheidungen und alleinerziehenden Müttern stark gestiegen ist. 1,6 Millionen! Ich glaube nicht, dass bei allen der Mann gestorben ist oder gewalttätig war. Es gibt manche die sagen, dass man sich auseinander gelebt hat. Was ist das denn für ein Grund? Auseinander gelebt. Es wird sich nicht mal die Mühe gemacht. Meine Eltern haben viel gestritten dennoch war Scheidung nie eine Option. Es gab immer Probleme. Mittlerweile haben sich die Probleme gelöst oder sind nicht mehr so stark. Das hat Jahre gedauert, das ging nicht von heute auf morgen. Mein Vater war oft traurig aber er hat gesagt er will uns großziehen zusammen mit meiner Mutter.Trotz der vielenStreitereien auch mit deren Familien sind sie trotzdem zusammengeblieben und haben uns großgezogen.
    Heutzutage wird überall gesagt, dass ist es nicht wert oder es kommt dieser blöde Spruch man lebt nur einmal.
    Wenn man Kinder hat und man trennt sich nur wegen Lappalien (wie gesagt häusliche Gewalt ist ein Grund für eine Trennung, da widerspreche ich nicht) dann ist das in meinen Augen ein Verbrechen gegen das Kind. Das gilt für den Vater wie auch für die Mutter. Natürlich ist es für die alleinerziehende Mutter /alleinerziehenden Vater schwerer. Man muss ja alles alleine tragen.
    Ich habe kein Verständnis für Menschen die sich bewusst für das alleinerziehenden modell entscheiden es sei denn sie haben triftige Gründe dafür.
    Frauen oder Männer die einfach sagen, dass der Partner nicht passt verstehe ich nicht.
    Wenn es die vorherigen Generationen geschafft haben zusammenzubleiben warum nicht die heutigen. Und kommt mir nicht mit die Zeiten haben sich geändert. Die werte früherer Generatonen haben das aufgebaut was wir heute haben.
    Ich habe mal mit einer älteren Dame im Park geredet und sie meinte auf die „Was ist der Unterschied zwischen den Menschen von heute und von früher?“, dass sie das gefühl hat, dass die Menschen früher mehr zusammengehalten haben, aufeinander geachtet haben.
    Das galt für Ehepartner, Familien im Allgemeinen, für Freunde sowie für fremde Menschen.
    Natürlich heißt das nicht, dass alle Menschen heute nicht so sind.
    Aber die Tendenz ist eindeutig.
    In den Medien, Magazinen werden falsche Werte präsentiert.
    Letztenst habe ich ein Interview mit einer Frau gelesen, die eine Paartherapeuting war und sie war der Meinung, dass Fremdgehen in einer Beziehung eine valide Option wäre weil sie dem/der Partner/in ein Warnsignal schicken. Sie hat sogar ein BUCH darüber geschrieben.
    Leute! geht’s noch? Wie wäre es mal mit Partner/in ansprechen? Probleme direkt mit dem/der Partner/in lösen.
    Da wo die herkommt gibt es noch mehr.
    Wie auch immer, ausreden kann man es den Leuten nicht. Wir müssen selber dafür sorgen, dass unsere Kinder nicht von den Medien und ihrem Umfeld mit einer solchen Ideologie indoktriniert werden.
    Alleinerziehende Mütter haben nur meinen Respekt verdient, wenn sie nicht aus lachhaften Gründen sich dafür entschieden haben.
    Frauen die Gewalt erlebt haben in der Ehe sind damit nicht gemeint. Diese brauchen Schutz und müssen da raus. Von den spreche ich doch gar nicht.
    Ich glaube nicht, dass 1,6 Millionen alleinerziehende Mütter wegen häuslicher Gewalt alleinerziehend sind. Wer das glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

  32. REKT Says:

    Was ich noch hinzufügen möchte ist, dass sich die ganze Kritik nicht an die Autoring des Blogs richtet, sondern an die schreckliche Einstellung von Doreen Düring richtete, die die Autorin des Blogs angegriffen hat. Ihre Einstellung ist einfach falsch.

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