Das Lesezeichen

Heute Morgen fiel mir aus einem Buch ein Lesezeichen in die Hände, das mein Sohn mir vor 14 Jahren einmal geschenkt hat. Es war jahrelang in einem Buch gelegen. Als mein Sohn es mir damals zum Muttertag geschenkt hat, war er sieben Jahre alt. Ich war damals in Vollzeit berufstätig. Alle Kinder im Hort hatten solche Lesezeichen für ihre Mamas gebastelt und zum Muttertag überreicht.

Bild - Das Lesezeichen

Das Lesezeichen

Als ich heute Morgen das Lesezeichen in den Händen hielt, habe ich es mir zum ersten Mal ganz in Ruhe betrachtet.

Zum ersten Mal fiel mir auf, wie ordentlich die Zeichnung ausgemalt war. Nur an wenigen Stelle hat mein Sohn über den Rand gemalt. Auch die kleine Zwischenräume sind sorgfältig ausgemalt. Der Himmel ist blau, der Ast braun, so wie in der Realität. Die Blätter hat er mit grünem Buntstift ganz genau ausgemalt. Die beiden oberen Vögel kontrastieren in orange-roten Farben zum grün-blauen Hintergrund, während die beiden unteren Vögel ebenfalls bläulich-grünlich erscheinen. Aber wenn man genau hinguckt, sind die beiden unteren Vögel in ganz vielen verschiedenen Farben ausgemalt. Entweder hat mein Sohn hier verschiedene Stifte eingesetzt oder (und das ist meine Vermutung) er hat einen Regenbogenbuntstift verwendet. Ein Regenbogenbuntstift ist ein Buntstift, der mehrere Farben in einer Mine kombiniert. Die beiden unteren Vögel sehen auf jeden Fall sehr hübsch aus. Sie schillern in verschiedenen, ineinander übergehenden Farben.

Ich habe mich damals ganz bestimmt freudig bedankt, als mein Sohn mir das Lesezeichen gab. Aber sicher habe ich mir das ausgemalte Bild nicht eingehend angesehen. Über das „Ales gute“ auf der Rückseite habe ich gelacht und mich heimlich auch ein wenig geärgert, weil die Hortbetreuerinnen diese groben Rechtschreibfehler einfach zuließen.

Bild - Ales gute

Ales gute

Diese Rechtschreibfehler sind süß, aber auch inakzeptabel im Hinblick auf die Welt später, denn man muss lernen sich selbst zu disziplinieren und kontrollieren und korrigieren. Das habe ich aber ganz bestimmt nicht laut ausgesprochen, sondern gelacht und meinem Sohn ein Küsschen gegeben und ihn lieb umarmt für das Lesezeichen und es eingesteckt.

Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich mir das Gemalte nicht eingehend betrachtet habe, damals. Einfach, weil es schön gemalt ist und Mühe gemacht hat und weil man es ernst nehmen kann, selbst wenn es mit Unlust und unter Druck durch die Hortbetreuerin gemalt wurde. So ein eingehender, genauer, ernst nehmender Blick ist einfach unheimlich wichtig und den Regenbogenbuntstift hätte ich dann entdeckt und mir wäre aufgefallen, dass der oberste Vogel in Orange genau zur orangen Schnur am unteren Ende passt. Ein eingehender, langer, detailverliebter Blick gibt dem Lesezeichen und dem Akt des Ausmalens rückwirkend ein großes Gewicht.

Aber damals hatte ich weder zeitlich noch innerlich die Ruhe, mich eingehend mit solchen Details zu beschäftigen. Ich war froh, wenn mein Sohn nicht krank war und in Schule und Hort gehen konnte, denn es war immer stressig einen Babysitter zu finden und mit schlechtem Gewissen verbunden, im Notfall selbst nicht in die Arbeit gehen zu können. Ich wollte immer möglichst vermeiden, wegen Kind zu Hause bleiben zu müssen. Nach der Arbeit holte ich meinen Sohn oft erst im letzten Augenblick noch pünktlich im Hort ab, bevor dieser um 17:00 Uhr schloss. Mein Sohn und ich kamen dann aus zwei Welten: ich aus der Büro-Welt mit meinen Erlebnissen mit Kollegen und meinen Aufgaben, und mein Sohn aus seiner Schul- und Hortwelt mit seinen Erlebnissen in der Klasse und mit seinen Freunden. Für Details wie die Buntstiftfarbe der Vögel gab es an den kurzen Abenden einfach keinen Raum. Ich hatte nicht die Nerven und nicht die Zeit.

Wie töricht ist unsere Gesellschaft, wenn sie die Berufstätigkeit von Müttern an die erste Stelle setzt durch Ausbau der Krippen und KiTas und damit eine Vereinbarkeit von Kindern und Berufstätigkeit vorgaukelt.

Schrecklich, dass unsere Kinder für unsere Torheit bezahlen.

Meine eingehenden Betrachtung des von meinem Sohn ausgemalten Lesezeichens fand 14 Jahre zu spät statt.

 

9 Antworten to “Das Lesezeichen”

  1. Duong Says:

    Hallo,

    Ich habe deinen Blog gefunden, als ich auf der Suche nach Mütter, die betreut haben nicht abgetrieben zu haben.

    Ich stehe vor diese Entscheidung, weil ich verlassen wurde, und weder Freunde noch Familie mich unterstützen wollen.

    Es gib viele Gründe warum Frauen alleinerziehend sind, besonders hier in Westen. Ich komme aus Asien, dort werden die Männer von der Gesellschaft sowie von der Familie zu Verantwortung gezogen.

    Ich bin auch der Meinung, dass ein Kind immer 2 Elternteil haben sollte. Aber wir Frauen können eben nicht die Männer zu Verantwortung zwingen. Auch weil sie es gewohnt sind, dass Frauen sowieso alles alleine machen und keine Hilfe brauchen. Ich kenne Familien mit 2 Elternteil, wo die Frau Mutter, Arbeit, Haushalt, Frau und noch mehr sein muss. Die Männer werden dazu erzogen keine Verantwortung für die Frau zu übernehmen, weil die Frau doch alles schafft.

    Sie gehen und übrig bleib Frau und Kind. Das ist aber in den meisten Fällen nicht weil die Frau sich für das Kind entscheidet. Welche schwangere Frau möchte ihren Partner verlassen? Viel mehr wünscht man sich doch eine Schulter zum anlehnen.

    Ich finde es toll, dass Frauen, die trotzdem sitzen gelassen wurden, sich als alleinerziehende durchschlagen.

    Im Leben verläuft nichts gerade, aber zu hoffen, dass mit Mann alles besser wäre, würde ich vorsichtig sein.

    Meine Mutter hatte ständig dieses Vater – Mutter – Kind – Modell vor sich und hat sich nur mit der Männersuche beschäftigt. Sie jammerte jeden Tag wie schrecklich schwer das Leben ist. Nebenbei dachte sie kennt mich sehr gut und dann wusste sie wieder rum nicht für was ich mich interessiere. Sie dachte nur Kind braucht wohnung, essen, bildung. Ich bin weggelaufen. Später erlitt ich an eine psychiche chronische Krankheit und es hat sich herausgestellt, dass meine Mutte unter Narzismus lit. Sie sagte andauern, sie liebt mich, aber Kinder spüren das. und ich habe s gespürt- sie liebte mich nur wenn ich so bin wie sie es in Kopf hätte.

    Der einzige Grund warum ich meine Schule zu Ende brachte und studiere ist mein Vater. Leider hatte meine Mutter das Sorgerecht. aber für die zeit bei mein Vater war ich sehr dankbar. ich konnte spüren, dass er mich lieb, er war sehr streng, ich durfte nicht mal raus, aber er hat mit mir gelernt und hat mich gefördert in Kunst, Musik und Mathe. Kinder spüren die wahre liebe. er weinte nie, aber als ich krank war, weinte er. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch Einfamilien glückliche Kinder haben können, wenn die Kinder wirklich die Liebe spüren, die Akzeptanz, das Verständnis des Elternteil trotz finanzielle und soziale einschränkungen. Alleinerziehend da gib es eben kaum Spielraum, da muss möglich alles reibungslos sein. Von Festezeiten bis zu Regeln und Freizeit war alles bei meinen Vater geregelt. Mir fehlte an nichts ausser das wir kein Geld hatten, aber das war mir sowas von egal.

    Bei meine Mutter hingegen nicht. Ich habe zu viel gekostet, und da habe ich verflucht, dass wir so wenig geld haben.

    Ich hatte also Erfahrung mit einen guten Alleinerziehender Vater und eine schlechte Erfahrung mit eine Alleinerziehende Mutter. Ich war zu dem kein einfaches Kind, stur und launisch.

    Ich denke es ist abhängig von jedem einzelnen. Es gib solche und solche Fälle, verallgemeinern kann man nicht.

    Sich aber auf nen Mann zu verlassen, finde ich absolut falsch. Nicht die die sich für alleinerziehend entscheiden sind die unverantwortlichen, sondern die Männer, die vor ihre Verantwortung weglaufen.

    Verhüttung kann man als Frau und Mann machen. Und beide können was dazu beitrage. Aber viele Männer verlassen sich eben auf die Pille und wenn es mal schief läuft, packen sie Kopfer und rennen weg. Es gib Ausnahmen, aber die sind meisten auch vergeben.

    Ich wünsche dir, dass du nicht so absolut bist und als alleinerziehende auch dir und alle andere alleinerziehende Mütter auf die Schulter klopfst und stolz bist.

  2. alleinerziehende Says:

    Hallo Duong, danke für deinen Beitrag 🙂
    Doch, natürlich finde ich, dass Alleinerziehende eine enorme Leistung erbringen. Aber ich mache mir große Sorgen darum, dass Alleinerziehen gesellschaftlich betrachtet zu einer Selbstverständlichkeit wird und dass die Gesellschaft sich vormacht, es sei kein Problem, wenn ein Vater fehlt. Es IST ein Problem, – aber es ist kein Grund, abzutreiben. Das Recht auf Leben des Kindes, das von Gott erschaffen und gewollt ist, geht vor. Viele Menschen haben eine schwerere Hypothek aus ihrer Kindheit als andere. Fehlender Vater, fremde Kultur, Misshandlung, Krankheit oder Behinderung. Das ist alles kein Grund, ein sinnvolles, von Gott gewolltes Leben zu verhindern durch Tötung. Eine Abtreibung beruht 99,9% aller Fälle auf letztendlich egoistischen Lebensvorstellungen der Mutter bzw. der Eltern. Schwer, aber ethisch zu 100% vertretbar ist hingegen eine Adoptionsfreigabe des Kindes. Das Jugendamt kann dir hier weiterhelfen, falls du in Not bist und keinen anderen Ausweg siehst. Eine Frau aus dem Geburtsvorbereitungskurs in dem ich damals war, hatte sich genau dafür entschieden. Sie übergab Ihren Sohn unmimttelbar nach der Geburt der Adoptivmutter, die bei der Geburt dabei, war in die Arme. Sie hatte die Adoptivfamilie in den Wochen vorher auch kennengelernt und wusste, dass ihr Sohn in eine gute Familie kommt. Diese Familie lebte auf dem Land und hatte bereits eigene, leibliche Kinder. Ihr Sohn würde also in einer guten Familie mit Geschwistern aufwachsen. Wunderschön.
    Viel Glück und Gottes Segen wünsche ich Dir.

  3. Geier Says:

    Liebe Alleinerziehende,
    zur Problematik der Fremdbetreuung hatte ich vor einiger Zeit hier einen Artikel geschrieben, wo es um die Vergesellschaftung des Kindes als notwendige Folge der Vergesellschaftung der Frau geht. Vielleicht interessiert Dich das ja. Die Beobachtung, daß Eltern (ob alleinerziehend oder nicht) und Kinder inzwischen in getrennten Lebenswelten aufwachsen, ist sehr treffend, aber kein Zufallsprodukt, sondern systematisch herbeigeführt zur Eroberung der sozialistischen »Lufthoheit über den Kinderbetten« (Scholz). Die paar deutschen »Homeschooler«, die sich dagegen wehren, werden konsequent kriminalisiert.
    Schreib mal wieder. Deutschland braucht jede Stimme gegen die weitere Familienzerstörung.

  4. Andrea Sturm Says:

    20 Prozent der Eltern in Deutschland sind alleinerziehend – Tendenz steigend. In Zahlen ausgedrückt sind demnach 1.500.000 Millionen Frauen (91%) und 157.000 Männer alleinerziehend. Dabei haben sich nur 4% aller Alleinerziehenden bewusst für eine Ein-Elternschaft entschieden. Die neuesten Studien belegen im übrigen, dass Kinder in Patchworkfamilien genauso glücklich sind, als Kinder in anderen Familien. [Link vom Admin entfernt]

  5. alleinerziehende Says:

    @Andrea
    Das ist eine Katastrophe.

  6. Charlotte S. Says:

    Ich verfolge diesen Blog, keine Ahnung wieso eigentlich, nun schon eine ganze Weile. Mit äußerst gemischten Gefühlen. Zu deiner Einstellung, eine Adoption sei ethisch zu 100% vertretbar und, wie du ja selber sagst, ganz wunderschön, muss ich mich wirklich ernsthaft fragen, ob du das eigentlich ernst meinst? Oder ob du einfach nicht genug nachdenkst?

    Im Grunde ist deine Aussage ja folgende:
    Ein Kind, das im Bauch einer in der Folge alleinerziehenden Mutter heranwächst, sollte alleine deswegen zur Adoption freigegeben werden, weil dies in deinen Augen ethisch vertretbarer ist, als ohne Vater aufzuwachsen?

    Dann will ich dir mal was aus der Sicht einer adoptierten, alleinerziehenden Mutter sagen.

    Ich bin ebenfalls in ein ganz tolles Elternhaus hineinadoptiert worden. Und super erzogen worden. Auch an Liebe hat es mir sicher nie gefehlt.

    Aber ich kann dir auch was von der ewigen Suche nach den Wurzeln erzähle, von Identitätsfindungsproblemen, die die meisten Kinder irgendwann bekommen, die ihre leiblichen Eltern nicht kennen, von den Fragen wer bin ich, woher habe ich das, warum bin ich wie ich bin und der folgenden Suche nach den Wurzeln. ..

    Hast du in deinen Tiraden gegen die Einelternfamilie dabei einmal auch nur einen Gedanken an das Kind verschwendet?

    Und nun nochmal ein paar Gedanken einer alleinerziehenden Mutter.
    Ich weigere mich entschieden, mich und meine wunderbare Tochter als gesellschaftsschädigend und kranke Lebensform bezeichnen zu lassen. Ebenso trifft es auf uns nicht zu, was du über Arbeit und Erziehung behauptest. Weder mein Job noch meine Kleine kommen hier zu kurz. Ich liege keinem auf der Tasche, komme für uns beide alleine auf und habe trotzdem viel Zeit für meinen Sonnenschein. Und nein, ich habe KEINEN zufälligen Superjob an Land gezogen, vielmehr habe ich wegen meiner Kleinen einige Abstriche im Beruflichen gemacht. Die Fremdbetreuung, wie du es ja gerne nennst, habe ich mir für meine Tochter mehr als sorgfältig ausgewählt und sie ist eine tolle ERGÄNZUNG zu meiner Erziehung, denn ja, ICH erziehe hauptsächlich mein Kind, genau wie der Großteil der mir sonst noch bekannten Alleinerziehenden.

    Auch frage ich mich, wie du zu der Meinung kommst, man solle sich am besten dem ersten besten Mann an den Hals schmeißen. Liebe ist ja in deinen Augen sowieso nicht das Wichtigste dabei. Nun würde ich wirklich gerne wissen, ob du ernsthaft glaubst, dass Kinder, die in einer Familie aufwachsen, in denen die Ehe unglücklich ist, weniger Probleme haben als Kinder, die in einer gut funktionierenden Einelternfamilie oder einer Patchworkfamilie aufwachsen?

    Ich arbeite im sozialen Bereich und kann dir nur aus Erfahrung sagen, dass es absolut gar nix mit der Entwicklung zu tun haben muss. Es ist vielmehr eine Sache von Liebe, Interesse am Kind, Förderung, authentischem Auftreten der Eltern und Ehrlichkeit. Was denkst du, wie viele Familien es gibt, wo das alles nicht gegeben ist und die Kinder leiden?

    Dieser Blog ist wirklich haarsträubend. Ich habe das Gefühl, du selbst bist unzufrieden in deiner Situation und schiebst dabei alles auf den einen Umstand, dass du eben alleinerziehend bist. Du schreibst nicht weitsichtig und sehr sehr engstirnig, verallgemeinerst deine Erfahrungen auf jeden anderen Alleinerziehenden.

    Mein Blog ist gerade in den Anfängen und ich schreibe eigentlich genau das Gegenteil, nämlich dass ich (und viele mir bekannte Singlemoms oder natürlich auch Dads) gut mit meiner Situation klarkomme und mich sicherlich niemals dem ersten besten Deppen an den Hals werfen werde, um diesen ach so schlimmen Zustand zu beenden. Lieber warte ich auf den Richtigen,den ich von ganzem Herzen liebe, dem ich vertraue und der meiner Tochter ein guter Vater sein wird.

    Überdenke du doch vielleicht deine Einstellung nochmal.

    Mit freundlichen Grüßen.

  7. Alleinerziehende Says:

    Hallo liebe Charlotte, leider verrät mir dein Kommentar, dass du dir gar nicht die Mühe gemacht hast, mein Blog in Ruhe durchzulesen. Du behauptest Dinge, in wirklich haarsträubend krasser Weise, die ich nicht gesagt habe. Ich geh‘ jetzt nicht auf alles einzeln ein, dann müsste ich die Aussagen meines Blogs hier als Antwort quasi für Dich nochmal zusammenfassen. Vielleicht wolltest du nur den Link auf dein Blog hier hinpflanzen? Denn das verbessert die Position in den Suchmaschinen.

    Hab auch gerade Dein Blog überflogen, also das wirkt sehr freundlich und ansprechend, gar nicht so, wie Dein Kommentar hier, den ich als aggressiv empfinde. Weißt du, mir geht es – wie dir – um die Wahrheit darüber, wie es sich auf unsere Kinder auswirkt, mit nur einem Elternteil groß zu werden. Wir wollen ja, dass unsere Kinder lebens- und glücksfähige Erwachsene werden. Wir wollen Ihnen keinen Ballast mit auf den Lebensweg geben. Deine Tochter ist noch klein, mein Sohn ist seit ein paar Jahren volljährig. Ich habe meine Erfahrungen und viele Beobachtungen gemacht und gebe sie hier wieder, auch die Schlüsse, die ich daraus gezogen habe. Mein Umdenken begann eigentlich erst, als es schwierig wurde, da war mein Sohn in der 3.ten Klasse. Ich glaube auch nicht, dass für alle alles gleich ist. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Alleinerziehen für das Kind und die Mutter problematische Folgen hat in vielerlei Hinsicht (dazu bitte mein Blog lesen) ist hoch. Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen.
    Ich wünsche Dir, dass Dein Kind eine Ausnahme sein wird! 🙂

  8. Charlotte S (Solomama) Says:

    Hallo Alleinerziehende,

    ich habe sogar jeden deiner Posts gelesen, aber mir ist aufgefallen, dass du häufiger als Antwort auf einen Kommentar darauf hinweist, erstmal deinen Blog zu lesen…

    Position in den Suchmaschinen? Du denkst ja weit, zu weit 🙂
    Erstens schreibe ich nicht für Positionen und zweitens ist dein Blog sicher nicht der Suchmaschinenmagnet Nummer eins.
    Ich habe hier geschrieben, weil ich es einfach schade finde, dass es immer nur diese negativen Berichte über das alleinerziehen gibt. Und weil ich deine Thesen wirklich gewagt finde.

    Agressiv fand ich mich nicht, aber es tut mir leid, dass es bei dir so ankam.

    Schade dass du keine meiner Fragen konkret beantwortet hast, gerade auf Adoption bezogen. Und auch deine Meinung zu Kindern, die in unglücklichen Ehen aufwachsen müssen und die Problematik DARAUS auf ihr weiteres Leben hätte mich sehr interessiert. Ist das kein desaströses Lebensmodell für dich?

    Natürlich kann es sein, dass daraus Probleme wachsen, das ich mit meiner Tochter alleine lebe. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass ein Kind genau merkt, ob seine Eltern glücklich sind. Es ist eine Einstellungssache.

    Ich unterstelle dir Dinge die du nie gesagt hast? Ich kann dir für alles die Stellen von dir aus deinem Blog und aus Kommentaren, auf die du geantwortet hast, verlinken wenn du magst.

    Aber erst wenn ich Antworten bekommen habe;-)

  9. Alleinerziehende Says:

    Hallo Charlotte S. – meine Antwort scheitert v.a. an der Zeit, sorry! Zur Adoption: selbstverständlich sehe ich das nicht so, wie du es verstanden hast. Und natürlich ist es furchtbar, wenn eine Ehe zerrüttet ist und die Kinder darunter leiden – dann eher Alleinerziehen, das ist doch klar! Herzlicher Gruß

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: